(Kriegs)Flüchtlinge in Deutschland

  • Die Aufnahme zusätzlicher Flüchtlinge in Deutschland ist eine vornehme Pflicht für einen Staat, der zweimal unermessliches Leid durch Kriege verursacht hat.
    Zusätzliche Flüchtlinge bringen zwangsläufig auch zusätzlichen Verwaltungsaufwand und zusätzliche Lebenshaltungskosten in den Kommunen.
    Darüber ist schon Streit innerhalb der politischen Klasse in Deutschland ausgebrochen. Leider nutzen solchen Streit auch fremdenfeindliche Strömungen in der Politik für ihre unerfreulichen Ziele aus.


    Die direkten Kosten für Wohnung, Kleidung und Essen jeden einzelnen Flüchtlings werden den Kommunen derzeit wie folgt erstattet:
    Rheinland-Pfalz erstattet den Kommunen demnach pro aufgenommenem Asylbewerber und Monat 5.892 Euro im Jahr.
    In Baden-Württemberg hingegen erhielten die Kommunen pro Jahr 12.270 Euro je Flüchtling.
    Hessen zahlt eine Monatspauschale, die sich auf 4.884 bis 6180 Euro pro Person und Jahr beläuft.
    Sachsen zahlt 6.000 Euro je Flüchtling für Aufnahme und Unterbringung.
    Schleswig-Holstein hat sich verpflichtet, den Kommunen 70 Prozent ihrer tatsächlich entstandenen Kosten zu erstatten.
    Thüringen gewährt parallel drei Pauschalen für Unterbringung, Betreuung und medizinische Kosten.
    In den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg übernehmen die Länder direkt die Aufnahme und Unterbringung, so dass keine Kostenerstattung an die Kommune erfolgt.


    Durch niedrige Kostenpauschalen sorgen die "Politoberen" für politischen und finanziellen Druck auf die Kommunen, so dass sie die Lebensverhältnisse der Flüchtlinge noch weit unterhalb des HartzIV-Niveaus ansiedeln (müssen?).


    Diese und weitere Details, wie unsere politische Klasse die Flüchtlinge und Immigranten "verwaltet" ist in dieser Broschüre des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge nachzulesen.


    Gruß Wal



    http://www.bamf.de/SharedDocs/…68?__blob=publicationFile

  • Es gibt Leute, die mit dem Zuzug von Kriegsflüchtlingen und anderen Ausländern Geld machen: Die Steuereintreiber, die Sozialkassen, die Hausbesitzer und nicht zuletzt die Kapitalisten, die willige Lohnsklaven geliefert bekommen. „Deutschland profitiert finanziell beachtlich von seiner ausländischen Wohnbevölkerung“, heißt es in der Bertelsmannstudie.


    Die Sache hat nur einen Haken: Die Menschen, die gegen neue Flüchtlingsheime protestieren, gehören nicht zu diesen Flüchtlingsgewinnlern.
    Es wäre traurig, wenn wir nicht mehr und bessere Gründe für den Zuzug von Kriegsflüchtlingen und anderen Notleidenden finden, als größere Steuereinnahmen und Geldgier,
    meint Wal

  • Gibt es einen rationalen, vielleicht ökonomischen Grund, weshalb Flüchtlinge von Staaten eher abgelehnt werden oder hat das rein nationalistische Wurzeln? Spontan hätte ich gesagt, dass zunehmende Einwanderung die Zahl der Arbeitslosen erhöht und dies nur Kosten verursachen würde. Andererseits wären auch Flüchtlinge dazu in der Lage Arbeitsplätze zu schaffen, indem sie einen kleinen Betrieb aufmachen. Wäre eine Grenzöffnung demnach ökonomisch sogar vorteilhaft?

  • Andererseits wären auch Flüchtlinge dazu in der Lage Arbeitsplätze zu schaffen, indem sie einen kleinen Betrieb aufmachen. Wäre eine Grenzöffnung demnach ökonomisch sogar vorteilhaft?

    Ich denke ökonomische Nischen die ohne Selbstausbeutung ausgefüllt werden können, sollten durch dt. Lohnarbeiter die Unternehmer werden wollen, ausgefüllt werden. Die Anzahl der Lohnarbeiter ist einfach so groß, dass sich geeignete Leute für jede unternehmerische Nische finden sollten. Wenn Einwanderer kleine Betriebe aufmachen, scheinen dass (nach Alltagsbeobachtung) eher Geschäfte zu sein die mittels schlechterer Arbeitsbedingungen bestehende Kleinbetriebe ersetzen. (z.B. Imbissbuden, Tante Emma Läden, Friseurläden) Einwanderung ist ökonomisch positiv für Kapitalisten und gefährlich für Arbeiter und Kleinbürger. Zudem entzieht sie den Herkunftsländern Arbeitskräfte die dort wohl gebraucht werden.

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