Es geht mit dem "Imperialismus" zu Ende

  • Der Weltkapitalismus entwickelte in der zweiten Hälfte des 20. und der ersten Hälfte des 21. Jahrhundert andere Schwerpunkte als der „Imperialismus“ in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das wird an allen wirtschaftlichen Daten deutlich, auch am Energieverbrauch.



    Die folgende Grafik vergleicht den Weltenergieverbrauch von 1925, 2011 und 2035 (als Prognose der IEA):



    Im Jahr 1925 verbrauchte die kapitalistische Kernzone (Europa und USA) 90 Prozent der gesamten Weltenergie von 1,2 Mrd t Kohle.
    Im Jahr 2011 verbrauchte die
    gewachsene Kernzone (OECD)
    nur noch 40 % der gesamten Weltenergie (von 13,1 Mrd t Erdöläquivalenten).
    Nach der Prognose der Internationalen Energieagentur IEA wird der Anteil der kapitalistischen Kernzone in den kommenden Jahrzehnten weiter schrumpfen.


    Das wachsende wirtschaftliche Gewicht der Peripheriestaaten ist die treibende Kraft, die den globalen Einfluss der klassischen „imperialistischen“ Staaten (USA, Westeuropa) untergräbt und schwächt.
    Die Schwächung der klassischen „imperialistischen“ Staaten wird vor allem sichtbar an dem Rückgang ihrer militärischen Interventionsfähigkeit seit der Suez-Krise über Vietnam, Jugoslawien, Irak, Afghanistan und Nordafrika bis Syrien.
    Die Schwächung der kapitalistischen Kernzone wird aber auch verdeutlicht durch den weltweiten Protest gegen die Überwachung der globalen Kommunikationssysteme durch
    die „Five-Eyes-Staaten“.


    Gruß Wal Buchenberg



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