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  • Die britischen Brexitbefürworter tragen auf ihrem Banner die Losung: „Wir wollen unsere Grenzen kontrollieren!“ Die Kontrolle ihrer Grenzen bekommen sie tatsächlich zurück, aber zu einem hohen Preis. Zusätzliche Grenzen machen auch zusätzliche Kosten. Sie machen zusätzliche Kosten in Geld und sie machen zusätzliche Kosten in Arbeitszeit, selbst wenn an der Grenze kein einziger Cent Zollgebühren auf passierende Waren erhoben wird. Das zeigen die folgenden Zahlen: Jeden Werktag fahren 11.000 mit …
  • Zum nun vorliegenden Brexit-Vertragsentwurf: Was die EU ist und was sie ausmacht, kann exemplarisch an dem nun vorliegenden Brexit-Vertragsentwurf studiert werden. Der Vertragstext hat 585 Seiten (= 100 %). Davon betreffen: - Grenzverkehr von Arbeitskraft (einschließlich deren Strafverfolgung) = 75 Seiten = 13 %; - Grenzverkehr von Waren = 33 Seiten = 6,5 %. - Grenzverkehr von Kapital = 57 Seiten = 10 %, - Grenzverkehr von Daten = 5 Seiten = 1 %. - Kompetenzen und Finanzen der EU-Behörden = 61 …
  • Britische Brexitdebatte: Jeder Amtsinhaber widerspricht jedem anderen Amtsinhaber, aber alle verkünden unisono: „Ich erfülle den Willen des Volkes!“. Sie richten damit das allergrößte Chaos an. So blamieren die britischen Staatsdiener das Konzept „Volkeswille“ und pflügen den Boden für das Alternativkonzept: Baut nicht auf Volkeswille, sondern auf Elitenvernunft! Das Chaos entstammt allerdings nicht dem Konzept "Volkswille", sondern dem Konzept "Volksvertreter".
  • Die europäischen Qualitätsmedien werfen den britischen Eliten ständig „Realitätsverlust“ vor, und geben ihnen trotzdem gute Ratschläge, was sie nun Besseres machen sollen. Der Realitätsverlust liegt auf beiden Seiten: Die britische herrschende Klasse hatte bis 1914 Europa und die Welt beherrscht und meinte dann, sie könnte mit dem Commonwealth die Welt auch ohne Europa beherrschen. Die französische Elite klammerte sich noch an ihr Kolonialreich, selbst als Paris von den Nazi-Horden besetzt war.…
  • Der französische Präsident Macron hatte seit seinem Amtsantritt versucht, die Rolle Frankreichs in der EU zu stärken. Teils spielte er den Sprecher der europäischen Mittelmeerländer, teils betonte er die Achse Paris – Berlin. Gebracht hat beides nichts. Daran wird auch ein neuer „Vertrag von Aachen“ nichts ändern. Die Wirtschaftskrise von 2008 und auch der Flüchtlingszustrom des Jahres 2015 haben das Vertrauen in die EU-Organe erschüttert. Der Austritt Großbritanniens aus der EU und die kommend…
  • Mehr als 300 Euro kostet in London eine „Brexit-Box“, eine 15 kg schwere Kiste mit gefriergetrockneten Lebensmittel, die einen Briten für 30 Chaos-Tage nach einem ungeordneten Brexit vor Hunger schützen sollen. Arzneimittelhersteller innerhalb und außerhalb Großbritanniens bereiten sich auf Lieferengpässe vor. Derweil werden Lagerflächen in und um London knapp, weil der Einzelhandel seine Lager ausdehnt, um sich auf Versorgungsengpässe vorzubereiten. Vor dem Beitritt Großbritanniens zur EU gab …
  • (Quote from Annette) Hallo Annette, ich glaube, wir sollten zunächst unsere Köpfe soweit vorbereiten, dass wir nicht davon ausgehen können, dass unsere Machthaber/Vorgesetzten alles im Griff haben. Wenn es zu Problemen kommt, dann vor allem in Großbritannien. Aber auch in Deutschland kann es (laut Handelsblatt) zu Lieferschwierigkeiten in der (Auto)Industrie mit folgender Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit kommen. Auch da gilt es erst mal unsere Köpfe zusammenzustecken, um zu sehen, was wir tun k…