Tafel für 820 Millionen Inder

  • Das indische Parlament hat Ende August ein Gesetz verabschiedet, nach dem 820 Millionen Inderinnen und Inder monatlich fünf Kilo Weizen oder Reis für wenige Cent bekommen sollen. Der Staat trägt dafür jährliche Kosten von 16 Milliarden Euro.
    Ich denke, das ist ein amtliches Eingeständnis durch die herrschende Klasse in Indien, dass der Kapitalismus nicht in der Lage ist, Hunger und Armut zu beseitigen – in Indien nicht und anderswo auch nicht.
    Zweitens handelt es sich bei diesem Gesetz zunächst nur um ein Versprechen. Und es ist ein Versprechen, das die Kongresspartei schon im Wahlkampf 2009 gemacht hatte. Erst 2013, kurz vor dem nächsten Wahltermin erinnert sie sich wieder an ihr altes Versprechen. Es wird sich noch zeigen, wie ernst es den indischen Machthabern damit ist, und wie viel Getreide und Reis bei denen ankommt, die es nötig haben,
    meint Wal
    http://www.tagesschau.de/ausla…ngsprogrammindien100.html


    http://www.n-tv.de/politik/Ind…egen-article11236796.html

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