Der lange imperiale Abstieg

  • Die mehrheitliche Ablehnung eines britischen Militärschlags gegen Syrien, die Regierungschef Cameron im Unterhaus letzte Woche widerfuhr, ist die erste parlamentarische Abstimmungsniederlage einer britischen Regierung in der Frage von Krieg und Frieden seit 1855.


    Die FAZ kommt deshalb zu dem Schluss, dass es sich bei diesem Vorgang um kein zufälliges Ereignis handelt, sondern um die Zuspitzung und Offenbarung eines langen britischen Abstiegs. Diese Parlamentsabstimmung und „die weitgehend unumstrittene ‚Reform’ der Streitkräfte, die in Wahrheit ein Abbau ist, lässt sich kaum anders verstehen: Die imperialen Zeiten sind endgültig vorüber.“ (FAZ)
    Großbritannien, das einstmals die Welt beherrschte ist zu einer „Mittelmacht mit großen wirtschaftlichen Problemen“ geschrumpft.
    Die Weltmachtpläne Deutschlands verdampften im 20. Jahrhunderts noch schneller als die britische Weltmachtstellung. Für eine Zeitlang knüpften sich deutsche Großmachtpläne noch an die Europäische Einigung. Immer mehr zeigt sich, dass auch dieser Zusammenschluss den historischen Abstieg des europäischen Kapitalismus nur verzögert, aber nicht verhindert,
    meint Wal


    FAZ: http://www.faz.net/aktuell/pol…sind-vorbei-12561599.html

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