Chinas Weg zur Weltmacht

  • „Die relative Fähigkeit der führenden Nationen, die Weltpolitik zu bestimmen, bleibt nie konstant, hauptsächlich, weil die ungleichmäßigen Wachstumsraten verschiedener Gesellschaften und technologische und organisatorische Neuerungen einer Gesellschaft größere Vorteile bringen als einer anderen.“ (Paul Kennedy, Aufstieg und Fall der großen Mächte, 1991, S. 12).


    1. Der Aufstieg der klassisch-imperialistischen Staaten

    Stellen wir uns eine Welt vor, in der alle Länder und Gesellschaften über das gleiche Know-How und dieselben technischen Mittel verfügen. Das ist eine Welt, wie sie in Europa und Asien zwischen den Jahren 1000 und 1500 bestanden hatte. In dieser Welt mit gleichen bzw. ähnlichen wirtschaftlichen Voraussetzungen hängt die Macht und Größe eines Landes allein von seiner Einwohnerzahl ab. Mehr Einwohner bedeutet mehr wirtschaftliche und militärische Kapazitäten.

    „Die Geschichte des Aufstiegs und späteren Falls der führenden großen Mächte seit dem Aufstieg Westeuropas im 16. Jahrhundert – das heißt solcher Nationen wie Spanien, die Niederlande, Frankreich, das Britische Empire und heute die Vereinigten Staaten – zeigt eine auf lange Frist sehr signifikante Korrelation von Produktionskapazität und Staatseinnahmen auf der einen Seite und militärischer Stärke auf der anderen.“ (Paul Kennedy, S. 12f) „Man kann ... ein kausales Verhältnis zwischen den Verlagerungen der allgemeinen wirtschaftlichen und produktiven Gewichte und der Stellung der einzelnen Mächte im internationalen System erkennen.“ (Paul Kennedy, S.21)


    Die einigermaßen gleiche Verteilung der technologischen Mittel wurde durch die Industrialisierung in Europa über den Haufen geworfen. Die neu entstandenen kapitalistischen Länder besaßen trotz relativ kleiner Bevölkerungszahlen ein wirtschaftliches und damit auch ein militärischen Übergewicht auch über bevölkerungsreichere Nationen, weil die Bevölkerungszahl der kapitalistischen Länder sich nicht mehr mit einer Arbeitsproduktivität mit dem Faktor eins, sondern mit einem Faktor drei, fünf oder zehn multiplizierte. Nicht die (ebenfalls) wachsende Bevölkerungszahl, sondern die expandierende Arbeitsproduktivität erklärt den Aufstieg der kapitalistischen Nationen.

    Ablesbar ist die steigende Arbeitsproduktivität am beschleunigten Wirtschaftswachstum pro Kopf:


    Wirtschaftswachstum pro Kopf:

    europe_growth.jpg


    Die folgende Grafik zeigt das relative Gewicht der Weltregionen vom Beginn unserer Zeitrechnung bis in die Gegenwart - gemessen durch ihre Wirtschaft (prozentualer Anteil an der weltweiten Wirtschaftsleistung, BSP)


    Regionale Gewichte der Weltwirtschaft:

    europe_bsp.jpg


    Im Jahr 1 unserer Zeitrechnung verfügte Asien über 70 Prozent der Weltbevölkerung und besaß damit einen Anteil an der Weltwirtschaft von 70 Prozent.

    Nord- und Südamerika waren vergleichsweise dünn besiedelt.

    Europa hatte zur Zeit der Römer einen Anteil von weniger als 20% der Weltwirtschaft. Dieser Anteil sank im folgenden Jahrtausend mit dem Zerfall des Römerreichs auf 15%.


    In der Zeit zwischen 1000 und 1500 festigten die Chinesen die Zentralgewalt (Ming-Dynastie) und isolierten sich zunehmend von der Welt. Europa ging den umgekehrten Weg: Seine Zentralgewalten waren schwach und die Küstenvölker machten sich auf Raub- und Entdeckerfahrten.


    Im Zeitalter der Industrialisierung steigerte der Kapitalismus die Arbeitsproduktivität und bewirkte so, dass Europa (und nachfolgend die USA) mit vergleichsweise wenig produktiven Menschen einen deutlich höheren Output erreicht als alle anderen Regionen der Welt. Dieses „europäische Zeitalter“ erreichte seinen Gipfelpunkt im Jahr 1913, als Europa 47% der globalen Wirtschaftsleistung stellte. Von da an ging’s mit Europa (im Vergleich mit anderen Regionen) bergab.

    Heute stellt Europa noch 25% der Weltwirtschaftsleistung.


    2. Kapitalistische Kernzonen stagnieren, die Peripherie holt auf

    Seit 1970 lagen die Wachstumsraten in Asien deutlich über dem Wirtschaftswachstum von Europa und von Amerika. Der globalisierte Kapitalismus entwickelt die Arbeitsproduktivität in der Peripherie schneller als in den alten Metropolen. Der Produktivitätsvorsprung der kapitalistischen Metropolen des 19. und 20. Jahrhunderts schwindet. Bei mehr oder minder gleicher Produktivität entscheidet zunehmend die Anzahl der (produktiven) Bevölkerung über die Wirtschaftskraft eines Landes. Das ist der Entwicklungstrend der letzten 50 Jahre.

    Das relative wirtschaftliche Gewicht der USA (mit Lateinamerika) erreichte 1950 seinen Höhepunkt mit rund 35% Anteil an der Weltwirtschaft. Heute beträgt der amerikanische Anteil an der Weltwirtschaft noch rund 27 %.

    Die Gründe für diese Trendwende hat Karl Marx in seinem Hauptwerk „Das Kapital“ überzeugend dargelegt: Es ist der Trend, der bei wachsenden Kapitalgrößen und ständig modernisierter Technologie menschliche Arbeit zunehmend überflüssig macht, was die Profitrate schmälert.

    Der drohende Fall der Profitrate bedroht "reife" Einzelkapitale ebenso wie entwickelte kapitalistische Volkswirtschaften.

    Es wird immer mehr Kapital nötig, um den kapitalistischen Mehrwert oder Profit aus immer weniger Lohnarbeitern herauszupressen. Das führt notwendig zu Kapitalexport und zur beschleunigten kapitalistischen Entwicklung in Ländern, die bisher in der Entwicklung hinterherhinkten. Die erfolgreichen Kapitalnationen züchten neue Konkurrenten heran und stärken sie.


    Niedergang der klassischen imperialistischen Mächte:


    Der Gewinner dieses relativen Abstieges von Europa und den USA ist vor allem China. China ist der große Gewinner der Globalisierung, Europa (ohne Russland) ist der große Verlierer der Globalisierung. Der prozentuale Anteil Europas an der Weltwirtschaft fiel von rund 35 % im Jahr 1980 auf knapp 20 % im Jahr 2016. Und es sieht nicht so aus, als könne Europa aus seiner Position der Schwäche "zurückkommen".


    An Wirtschaftskraft hat China Deutschland und Europa weit überholt:


    3. Chinas „neue Seidenstraße“

    Seit 2013 hat China Pläne für eine „neue Seidenstraße“ vorgestellt. 60 Länder zwischen Beijing und London sollen durch Mega-Verkehrsmittel enger miteinander verbunden werden. Es sollen neue Bahnlinien, Autobahnen, Pipelines für Öl und Gas, sowie eine Kette von Containerhäfen entstehen.

    Siehe die folgende Grafik:




    China ist der große Gewinner der bisherige Globalisierung: Durch verbesserte Verkehrsverhältnisse und digital gesteuerte Logistik, entstanden Produktionsstätten und Lieferfirmen überall in der Welt, die eine gemeinsame „Wertschöpfungskette“ bilden, und deren Produkte in die ganze Welt geliefert werden. Globalisierung ist die durch Kapitalexport geschaffene internationale Arbeitsteilung in allen Produktionssektoren. Das am besten bekannte Beispiel dafür ist die Produktion von Smartphones, die in den USA konzipiert werden, deren Teile in ganz Asien hergestellt und in China zusammenmontiert, in den USA verpackt und vermarktet werden.

    Die Leiter und Manager dieser globalen Produktionsstruktur saßen bisher in den USA und in Europa. Das soll sich durch die „neue Seidenstraße“ ändern. Mit diesem Projekt bereitet China die Infrastruktur vor, um eigene Wertschöpfungsketten in ganz Eurasien zu etablieren. Die „neue Seidenstraße“ ist die Fortsetzung und Intensivierung der Globalisierung des Kapitals auf dem eurasischen Kontinent unter chinesischer Hegemonie.

    China übernimmt mit der „Belt-and-Road-Initiative“ das Erbe der europäischen und amerikanischen Imperialisten. Seit die Wirtschaftsführer in den USA und in Europa bemerkten, dass sie durch Kapitalexport und Globalisierung nicht als einzige profitieren, sondern langfristig neue Konkurrenten entwickeln und stärken, seitdem favorisieren viele wieder ein nationales Entwicklungskonzept. Hauptvertreter dieser nationalistischen Wirtschaftspolitik ist US-Präsident Trump.


    In dieser Situation kopiert und übernimmt die chinesische Führung die bisherige Globalisierungs-Rhetorik des Westens: „The initiative to jointly built the Belt and Road, embracing the trend towards a multipolar world, economic globalization, cultural diversity and greater IT application, is designed to uphold the global free trade regime and the open world economy in the spirit of open regional cooperation. It is aimed at promoting orderly and free flow of economic factors, highly efficient allocation of resources and deep integration of markets;” (Ministry of Foreign Affairs and Ministry of Commerce of the People’s Republic of China, with State Council authorization, March 2015).


    Auf Deutsch in eigener Übersetzung:

    "Die gemeinsame Initiative „Band und Straße“ soll - inmitten der Trends zu einer multipolaren Welt, zu wirtschaftlicher Globalisierung, zu kultureller Vielfalt und vermehrte Anwendung von IT-Lösungen - den globalen Freihandel und die offene Weltwirtschaft im Geiste offener regionaler Zusammenarbeit aufrechterhalten . Die Initiative zielt darauf ab, einen geordneten und freien Fluss wirtschaftlicher Faktoren, eine hocheffiziente Allokation von Ressourcen und eine tiefe Integration der Märkte zu fördern."

    (Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und Handelsministerium der Volksrepublik China, mit Genehmigung des Staatsrates, März 2015).


    China macht exakt dort weiter, wo die Globalisierer Europas und der USA schon gescheitert sind.



    Wal Buchenberg, 2018.08.05


    Siehe auch:

    China und die Welt


    China und die USA


    Verlierer Europa - Gewinner China



  • Ich muss gestehen, dass ich eine gewisse Hoffnung gegenüber der VR China hege. Sollte die chinesische KP es mit dem Kommunismus wirklich ernst meinen, dann freut mich selbstverständlich die bisherige wirtschaftliche Entwicklung Chinas. Denn nach meiner Auffassung, befindet sich das Land aktuell in einer sehr langen NEP-Phase(?)

  • Ich muss gestehen, dass ich eine gewisse Hoffnung gegenüber der VR China hege. ... Denn nach meiner Auffassung, befindet sich das Land aktuell in einer sehr langen NEP-Phase(?)

    Hallo Nikotin,

    hat denn die "Neue Ökonomische Politik" Lenins (das heißt seine Rückkehr zum Kapitalismus) Russland dem Kommunismus auch nur einen Flohsprung näher gebracht?

    Wer glaubt, China sei in einer NEP-Phase, der muss auch annehmen, dass sich Europa, Japan und auch die USA in einer "sehr langen NEP-Phase" befinden.


    Für Leute wie dich habe ich in meinen obigen China-Text noch diesen Schlusssatz eingefügt:

    "China macht exakt dort weiter, wo die Globalisierer Europas und der USA schon gescheitert sind."


    Gruß Wal

  • Ich muss gestehen, dass ich eine gewisse Hoffnung gegenüber der VR China hege.

    Ich kann das gut verstehen.

    Mich freut die Entwicklung Chinas.

    Und sei es auch nur der Grund, dass einer imperialen Macht eine andere entgegentritt.

    Dies kann unter Umständen dazu führen, dass sie weltpolitisch vorsichtiger, d.h. weniger aggressiv und kriegstreiberisch agieren.

  • Mich freut die Entwicklung Chinas.

    Und sei es auch nur der Grund, dass einer imperialen Macht eine andere entgegentritt.

    Dies kann unter Umständen dazu führen, dass sie weltpolitisch vorsichtiger, d.h. weniger aggressiv und kriegstreiberisch agieren.

    Hallo basal,

    Unter welchen Umständen führt denn der Machtzuwachs einer neuen imperialen Macht gegen die etablierten Mächte zu weniger Aggression und zu einer Verminderung der Kriegsgefahr? Alle Leute, die ich kenne, und alle historischen Daten, die ich kenne, sagen das Gegenteil.

    Sie alle sagen: eine Zunahme der imperialistischen Konkurrenz führt zu einer vergrößerten Kriegsgefahr. Bisher hat noch keine imperialistische Großmacht ohne siegreiche Kriege Weltgeltung erlangt.


    Gleich vorneweg: Es gibt ja den Mythos, dass "die Chinesen" besonders friedlich seien, weil sie vom Reisanbau lebten. Das ist ziemlich lächerlich. Trotz Reisanbau haben chinesische Machthaber über Jahrhunderte hinweg ständig Kriege geführt, und die letzten dreihundert (Kaiser)Jahre regierten die Mandschu in China, ursprünglich ein Nomadenvolk.


    Auch das Maoistische China hat etliche Kriege geführt: Den antijapanischen Krieg, den Bürgerkrieg 1947-1949, den Koreakrieg, den Einmarsch in Tibet, die Invasion von Vietnam 1979. Und überall in der Welt gelten Maoisten nicht als gewaltfrei und friedlich, sondern als besonders militant.

  • Hallo Wal,


    nach meinem Verständnis, lässt sich der Kommunismus nicht aus dem "nichts" aufbauen. Das bedeutet, das eben jene materiellen

    Voraussetzungen erst geschaffen werden müssen. Und wir als Marxisten wissen, dass eine kapitalistische Phase notwendig ist, damit überhaupt

    jene materiellen Bedingungen geschaffen werden, die anschließend den Kapitalismus durch die neue Gesellschaftsordnung ablösen kann.


    Der Unterschied zwischen China und den anderen kapitalistischen Großmächten liegt darin, dass in China nach wie vor die KP die absolute Macht hat.

    Die KP Chinas hat kapitalistische Einflüsse ins Land gelassen, doch diese Einflüsse werden von der KP gebändigt und (hoffentlich) in den Dienst des kommunistischen Aufbaus geleitet.


    Natürlich weiß ich, dass China meilenweit von einem sozialistischen Paradies entfernt ist. Aber wenn man den Dengismus nicht eingeführt hätte, dann wäre das Land schon längst eine Kolonie des westlichen Imperialismus. Es ist so wie es jetzt ist ganz bestimmt nicht perfekt, ich mache mir da keine Illusionen. Aber eine andere Wahl gibt es wohl einfach nicht.


    Liebe Grüße,


    nikotin

  • Der Unterschied zwischen China und den anderen kapitalistischen Großmächten liegt darin, dass in China nach wie vor die KP die absolute Macht hat.

    Die KP Chinas hat kapitalistische Einflüsse ins Land gelassen, doch diese Einflüsse werden von der KP gebändigt und (hoffentlich) in den Dienst des kommunistischen Aufbaus geleitet.

    Ja, die KP Chinas hat absolute Macht, so wie die Bolschwisten unter Stalin absolute Macht hatten. Wohin das geführt hat, haben wir alle gesehen.

    Eine kommunistische Gesellschaft (wie ich sie verstehe), kennt keinen Zwang, keine abhängige Arbeit und keine großen Reichtumsunterschiede.

    Man kann eine zwangfreie Gesellschaft nicht durch Zwang herbeiführen. Die absolute Macht einer Partei ist ein absolutes Hindernis auf dem Weg zum Kommunismus.


    Und wie sehr "kapitalistische Einflüsse" in China gebändigt werden, kann man daran ablesen, dass es in China mehr Milliardäre gibt und gleichzeitig auch mehr Lohnabhängige als sonstwo in der Welt.

    China ist heute weiter entfernt von einer Beseitigung von Kapital und Lohnarbeit als jemals zuvor.


    Gruß Wal

  • Eine kommunistische Gesellschaft (wie ich sie verstehe), kennt keinen Zwang, keine abhängige Arbeit und keine großen Reichtumsunterschiede.

    Ich stimme dir da zu 100% zu. Aber was ist mit jener "historischen Notwendigkeit", um eben den Kommunismus realisieren zu können?


    Viele Grüße,

    nikotin

  • Hallo Nikotin,

    ich kenne keine "historische Notwendigkeit" für den Kommunismus. Ich weiß allerdings, dass Marx und Engels keinen Zweifel daran gelassen haben, dass die "reifen" kapitalistischen Länder in Europa und Amerika, als erste sowohl die Möglichkeit wie auch die "Aufgabe" haben, den Kommunismus zu realisieren - nicht ein Land der Peripherie.

    "Ist Europa erst reorganisiert und Nordamerika, so gibt das eine so kolossale Macht und ein solches Exempel, dass die halbzivilisierten Länder ganz von selbst ins Schlepptau kommen; das besorgen allein schon die ökonomischen Bedürfnisse. Welche sozialen und politischen Phasen aber diese Länder dann durchzumachen haben, bis sie ebenfalls zur sozialistischen Organisation kommen, darüber, glaube ich, können wir heute nur ziemlich müßige Hypothesen aufstellen. Nur das eine ist sicher: das siegreiche Proletariat kann keinem fremden Volk irgendwelche Beglückung aufzwingen, ohne damit den eigenen Sieg zu untergraben.“ F. Engels, Brief an Kautsky (1882), MEW 35, 356f.


    Daran hat sich nach meiner Überzeugung nichts geändert.

  • Auch das Maoistische China hat etliche Kriege geführt: Den antijapanischen Krieg, den Bürgerkrieg 1947-1949, den Koreakrieg, den Einmarsch in Tibet, die Invasion von Vietnam 1979. Und überall in der Welt gelten Maoisten nicht als gewaltfrei und friedlich, sondern als besonders militant.

    Doch letztendlich werden wir nicht auf Gewalt verzichten können, wenn wir die Macht der Kapitalisten brechen wollen. Gewalt kategorisch abzulehnen ist genauso kontraproduktiv, wie die kategorische Ablehnung von Patriotismus. Solange es der Arbeiterklasse dient, ist beides aus strategischer Sicht vollkommen legitim.

  • Du weichst vom Thema "Kriegsgefahr" ab: Eine externer Krieg zwischen (großen) Staaten ist keine revolutionäre, sondern eine reaktionäre Gewalt.

  • Unter welchen Umständen führt denn der Machtzuwachs einer neuen imperialen Macht gegen die etablierten Mächte zu weniger Aggression und zu einer Verminderung der Kriegsgefahr?

    Ich habe nicht geschrieben, dass China eine imperialistische Politik betreibt.

    Sondern:


    Und sei es auch nur der Grund, dass einer imperialen Macht eine andere entgegentritt.

    Unter welchen Umständen führt denn der Machtzuwachs einer neuen imperialen Macht gegen die etablierten Mächte zu weniger Aggression und zu einer Verminderung der Kriegsgefahr?

    Und sei es auch nur der Grund, dass einer imperialen Macht eine andere entgegentritt.

    Eine "Macht" muss nicht per se imperialistisch sein.

    "Macht" kann auch bedeuten, nicht alles mit sich machen lassen zu müssen.

  • Du weichst vom Thema "Kriegsgefahr" ab: Eine externer Krieg zwischen (großen) Staaten ist keine revolutionäre, sondern eine reaktionäre Gewalt.

    Zu Deiner Definition des Kriegs als ausschließlich "reaktionärer Gewalt" will ich sagen:

    Die Sowjetunion führte Krieg gegen den Deutschen Faschismus. Sie hat den Krieg nicht begonnen. Sie nahm den Krieg aber an, kapitulierte nicht.

    Der Deutsche Faschismus wurde besiegt.

    Das war doch keine "reaktionäre" Gewalt der Sowjetunion.

  • Hallo basal,

    Ein Land, das Kapital und Kapitalisten im Überfluss durch Ausbeutung von Lohnarbeit produziert und sich anschickt, sein überschüssiges Kapital im Ausland anzulegen, ist eine kommende imperialistische Macht – egal, ob sich die Regierenden dort "Kommunisten" nennen oder nicht.

    Schon in der Bibel heißt es:

    „Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.“ (Matthäus 7,15)

    Die Früchte der chinesischen KP sind nicht Abbau von Klassen und von Hierarchien. Die Früchte der KPCh sind verstärkte staatliche Überwachung und Vervielfachung der Lohnarbeiter wie der Kapitalisten.


    Und der alte Goethe wusste: "Name ist Schall und Rauch".


    Gruß Wal

  • Wenn es sich um Patriotismus für das sozialistische Vaterland handelt.

    Hallo Nikotin.

    Ich denke, Patriotismus ist immer ein Mittel der Unterwerfung.

    Auch der Patriotismus für ein „sozialistisches Vaterland“ war ein Mittel der Unterwerfung: Die „sozialistischen Patrioten“ in aller Welt sollten auf eigenes Denken und selbständiges Entscheiden verzichten, und die sowjetischen Parteiführer für sie denken und entscheiden lassen.


    Gruß Wal

  • Ich meine, Patriotismus dient der Arbeiterklasse gerade nicht. Wenn es dem Kommunismus um eine rationelle Planwirtschaft zu tun ist, also eine Organisation der Arbeit, die den Arbeitern möglichst beliebt und angenehm ist, und eine Produktion zum Zwecke der Befriedigung der Bedürfnisse der Leute - dann ist nicht ersichtlich, warum die Parteinahme für das eigene Land, die eigene separate Herrschaft zu befürworten wäre. Staaten sind erst einmal nichts als das Ergebnis von Klassengesellschaften, die als Herrschaftsapparate organisiert sind - daran finde ich nichts, worauf Marxisten stolz sein könnten.
    Mir gefällt da der alte Spruch von Marx: "Proletarier aller Länder, vereinigt euch!" Der Wille eines internationalen Proletariats zur kommunistischen Planwirtschaft impliziert den Willen, jede Internationalität, jede Nation, jede Grenze und schlussendlich jeden sachfremden Gegensatz aufzuheben, der nicht der rationellen Planung der Ökonomie dient.


    Mir gefällt da der alte Spruch von Marx: "Proletarier aller Länder, vereinigt euch!" Der Wille eines internationalen Proletariats zur kommunistischen Planwirtschaft impliziert den Willen, jede Internationalität, jede Nation, jede Grenze und schlussendlich jeden sachfremden Gegensatz aufzuheben, der nicht der rationellen Planung der Ökonomie dient. Engels beschreibt die Besitzergreifung der Produktionsmittel im Namen der Gesellschaft so: "Das Eingreifen einer Staatsgewalt in gesellschaftliche Verhältnisse wird auf einem Gebiete nach dem andern überflüssig und schläft dann von selbst ein. An die Stelle der Regierung über Personen tritt die Verwaltung von Sachen und die Leitung von Produktionsprozessen. Der Staat wird nicht "abgeschafft", er stirbt ab." (MEW 19, S. 224)

    Die Befürwortung von Patriotismus erscheint von diesen Überlegungen meilenweit entfernt. Deshalb denke ich, jeder sozialistische Staat, der mit Nationalismus reüssiert, weist damit keinerlei Herrschaftskritik auf, und tut gut daran, sich wieder die kapitalistische Ordnung anzugewöhnen - denn mit dieser mag die Nation mehr aufblühen, also die Staatsmacht wachsen, weil dafür das Volk besser ausgepresst wird. Macht der Nation und das Wohl der Arbeiterklasse sind Gegensätze, die der Kommunismus aufheben und gerade nicht forcieren will.

  • Eine Anmerkung zu deiner anfänglichen Erklärung in dem Post:


    Quote

    „Mehr Einwohner bedeutet mehr wirtschaftliche und militärische Kapazitäten“ bei ähnlichen technischen Mitteln der Staatsgebilde.


    Dies kann erstens nur gelten, solange Mehrprodukt produziert wird, wohl die Produktivität der – vorerst vornehmlich – agronomischen Arbeit ausreichend hoch ist. Ohne Überschuss kann es keine Herrschaft, damit keine Ausbeutung geben, sondern höchstens Raub von notwendigen Produkten und Arbeitskräften (Sklaven) durch kriegerische Völker.

    Zweitens wird nicht erklärt, warum der behauptete Schluss gilt. Auch wenn es für geschulte Marxisten schnell einleuchtend ist, lohnt es sich doch für alle anderen kurz zu erläutern: Wenn durchschnittlich und relativ also gleich viel Ernteüberschuss pro Bauer hergestellt wird, ist für eine Staatsgewalt absolut mehr Reichtum durch Steuern aus dem Landvolk ausgebeutet je mehr Untertanen sie beherrscht. Ein volksstärkerer Staat kann mit diesem Reichtum mehr Armeen halten und ausrüsten als eine Herrschaft geringerer Population.

    Ich vermute hier, dass mit „mehr wirtschaftlichen Kapazitäten“ etwa urbane und montane Produktion gemeint ist – was bspw. der Rüstung von Militär oder allgemein der Entwicklung von Technik dient. Wie du dann bereits schreibst, gilt, dass die Reinvestition des Surplus in die Steigerung der Produktivkraft der Arbeit (hier die Industrialisierung Europas) diese Lage gleichen Produktivitätsniveaus natürlich verändert.


    Wenn der Wal es erlaubt, will ich hier für Interessierte die Autorin Renate Dillmann mit ihrem China-Buch wärmstens empfehlen, von der man auch ein paar anregende Vorträge bspw. auf Youtube kostenlos findet (einfach ihren Namen in die Suchleiste eingeben).

  • Eine Anmerkung zu den Statistiken in dem Beitrag Chinas Weg zur Weltmacht:


    Es ist zu hinterfragen, was gerade Marxisten mit der ziemlich bourgeoisen Kategorie des Sozialprodukts (oder auch Nationaleinkommen) anfangen sollen. Noch brisanter wird es, wenn von Wachstum gesprochen wird, was wohl den Bürgerverstand zu einigen Verdrehungen bringt. Darunter denken sich Leute also vieles, bspw. eine ansteigende Menge stofflichen Reichtums, Erhöhung des Produktivitätsniveaus oder irgendwie kapitalistisches Wachstum in Geldbeträgen ausgedrückt.

    Erst einmal ist hier kritisch zu betrachten, wie der Wirtschaftsexperte dieser Statistik das BIP für vorkapitalistische Gesellschaften berechnet hat. Welche Währungen man im Inkastaat, welche „Wirtschafsleistungen“ in nomadischen Hirtenvölkern man da mit welchen Geldsummen belegt oder welcher Wechselkurs zwischen dem Reichtum von Wildbeuter-Gemeinschaften und dem Aztekenreich ausgemacht wurde – das alles ist gänzlich schleierhaft.


    Das BIP ist eine gleichgültige Abstraktion, die sich weder um den Gebrauchswert noch um die ökonomischen Verhältnisse schert. Unsere bürgerlichen Wirtschaftsexperten haben gleich drei Methoden erfunden, mit denen sie meinen das Volkseinkommen berechnen zu können (Entstehungsrechnung, Verwendungsrechnung und Verteilungsrechnung). Da wundert es wenig, dass die ganzen wichtigen Institute aller Welt dauernd verschiedene Geldsummen für das jeweilige Land zusammengerechnet haben wollen. Dann sei laut einem Verein Australien jahrzehntelang in der Krise, während der andere dort einen dicken Boom ausgemacht haben will.


    An einer Zahl jedenfalls erkennt man nimmermehr wie viele Güter welcher Art hergestellt wurden, was für Produktionen vorliegen oder welchem Produktivitätsniveau sie angehören. Mit solchen Abstraktionen, die über jede Qualität und vernünftige Quantität hinwegsehen, ist die bürgerliche Welt jedoch reichlich vertraut. Mit den Noten in den staatlichen Bildungsinstitutionen wird insinuiert, dass man mit einer Ziffer auch nur irgendetwas über abgelieferte Fähigkeiten eines Schülers ausgesagt hätte – womit der Korrektur falscher Gedanken und angemessenen Erweiterung seines Wissens irgendwie gedient wäre. Stattdessen kann man mit dieser eigensinnigen Leistungsbemessung wunderbar die Bürger in der eingerichteten Bildungshierarchie selektieren und letztlich für die Berufshierarchie der Klassengesellschaft vorsortieren. Dass der Staatssozialismus des 20. Jahrhunderts weder Zensuren in den Bildungsapparaten noch Geldbeträge als Maßstab für die Wirtschaftsleistungen der Gesellschaft verworfen hat, sollte kein gutes Licht auf diese Veranstaltung werfen – die Fratzen ihrer großen sozialistischen Vorbilder haben sie sich noch gleich auf ihre Geldscheine drucken lassen.

    Aber auch mit dem vollkommen nutzlosen Konzept des „ökologischen Fußabdrucks“ meinen kritische Wissenschaftler etwas über Umweltruinierung und Nachhaltigkeit zu erklären, während mit dieser Zahl („Globaler Hektar“) nichts über irgendwelche konkreten Umweltschäden, Übernutzungen oder Kapazitäten von Senken ausgesagt ist.


    Ein kleiner Beitrag zum Sozialprodukt. Wobei ein Gedanke im verlinkten Text zu verwerfen ist, denn dass das BIP „nicht die geringste praktische Bedeutung“ hätte, ist nun auch nicht wahr. Es spielt wohl besonders international eine Rolle, etwa für Kreditgeber, wenn sie die Kreditwürdigkeit eines Staates bewerten – was natürlich allein schon nichts Objektives ist, sondern von vornherein spekulativer Natur.

  • Hallo Pfeilregen,

    Du schreibst,

    Quote

    Es ist zu hinterfragen, was gerade Marxisten mit der ziemlich bourgeoisen Kategorie des Sozialprodukts (oder auch Nationaleinkommen) anfangen sollen.

    Man kann alles hinterfragen.

    Ja, das Sozialprodukt ist eine kapitalistische Kategorie, sie entspricht aber mehr oder minder der Wertsumme, die in einer bestimmten Volkswirtschaft als Neuprodukt (v+m) in einem Jahr produziert worden ist.

    Daran zu kritisieren, dass diese Zahl nicht zeigt, welche Produkte und Gebrauchswerte hergestellt wurden, ist ziemlich lächerlich.


    In dem vorliegenden Zusammenhang über den Aufstieg und Niedergang der kapitalistischen Nationen gibt das jeweilige Bruttosozialprodukt je Kopf hinreichend Auskunft darüber, ob und auch in welchem Umfang die Arbeitsproduktivität gestiegen ist oder nicht.

    Das Neuprodukt oder das BSP kann wachsen durch vermehrte Anzahl von Arbeitern.

    Das Neuprodukt kann auch wachsen durch vermehrte Arbeitsproduktivität (größerer output je Arbeiter) - vor allem wenn sich die gesteigerte Arbeitsproduktivität als Produktivitätsvorsprung verkörpert, also noch nicht verallgemeinert ist, was langfristig ein entsprechendes Sinken der Preise zur Folge hätte.

    Natürlich gibt es auch Differenzen und Grauzonen zwischen dem Marxschen Neuprodukt und der Messzahl BSP. Soweit wir davon ausgehen, dass diese Differenzen gleichermaßen oder ähnlich alle Länder betreffen, kann man diese Abweichungen zwischen BSP und Neuprodukt auch vernachlässigen. Heißt: Als Vergleichszahl ist das BSP aussagekräftig, um eine einzelne Volkswirtschaft darzustellen und zu charakterisieren, ist das BSP nicht aussagekräftig.

    Man kann also die wirtschaftliche Leistungskraft verschiedener Kapitalnationen anhand des BSP vergleichen - auch wenn das nur ein grober Maßstab ist.

    Das ist auch der Vergleichsmaßstab, der (nach meiner Meinung) hier benötigt wird, weil ich behaupte, dass Aufstieg und Niedergang der Kapitalnationen vor allem von dem Faktor Arbeitsproduktivität bestimmt ist.

    Ich denke, wir sollen und müssen die statistischen Daten benutzen, die vorhanden sind und dabei im Auge haben, was sie leisten und was nicht,

    Marx und Engels haben es nicht anders gemacht.


    Gruß Wal


    P.S. Nicht alle Texte aus dem "Fundus" des "Gegenstandpunkts" sind für das jeweilige Diskussionsthema hilfreich und weiterführend. Vielleicht solltest du weniger Text kopieren und mehr selbst schreiben.;)


  • Hallo Wal,


    ich kann deinen Standpunkt bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Was ich allerdings sehr befremdlich finde, ist die Tatsache, dass du dein Argument mit einem Artikel der "Bundesstiftung Aufarbeitung" untermauern möchtest. Ich werde mir ganz bestimmt nicht diesen Schrott ansehen.


    Mit besten Grüßen,

    nikotin

  • Hallo Nikotin,

    einverstanden, ich folge auch nicht allen Links, die man mir anbietet.

    Vielleicht hast du aber mehr Lust, mal das zu lesen: "Was Marx am Sowjetsystem kritisiert hätte"


    Gruß Wal

  • Wal Buchenberg  

    „Natürlich gibt es auch Differenzen und Grauzonen zwischen dem Marxschen Neuprodukt und der Messzahl BSP.“


    Ja, da kann man gerne idealisieren, das wäre also nicht meine Kritik.


    „… ich behaupte, dass Aufstieg und Niedergang der Kapitalnationen vor allem von dem Faktor Arbeitsproduktivität bestimmt ist.“


    Da will ich gar nicht widersprechen.


    „Man kann also die wirtschaftliche Leistungskraft verschiedener Kapitalnationen anhand des BSP vergleichen…“


    Es kommt nun darauf an, was unter „wirtschaftlicher Leistungskraft“ verstanden wird.


    Du behauptest, diese Geldsumme des BSP gäbe „ausreichend Auskunft“ über die Arbeitsproduktivität. Erkläre mir doch einmal, wie man von Größen des Werts auf physische Einheiten umrechnen kann. Denn die Arbeitsproduktivität beschreibt Produktmenge pro Arbeitszeit, gegeben jedoch ist sogar nur die addierte Summe von v+m wie du schreibst.

    Völlig unbekannt bleibt im BSP pro Kopf die addierte Arbeitszeit der Arbeiter – nebenbei auch der Anteil der Arbeiter an der Gesamtpopulation, da du das „pro Kopf“ so betont hast. Du weist sogar darauf hin, dass man für die Bestimmung der nationalen Arbeitsproduktivität wissen müsste, wie viel Output (mengenmäßig und nicht wertmäßig) an Produkten national erzeugt und wie viel Arbeitszeit dafür aufgebracht wurde. Vernünftigerweise müsste man die einzelnen groben Branchen separat betrachten, weil man so die verschiedenen Qualitäten verschiedener Werte von Produktivität einfach mittelt.
    Eine „wertmäßige“ Arbeitsproduktivität hingegen wäre im Grunde die Mehrwertrate, und selbst für diese fehlt die Angabe der Arbeitszeit für den Wertzuwachs (Output).

    Du liegst folglich mit deiner Behauptung „Arbeitsproduktivität (größerer output je Arbeiter)“ auch falsch, da dann mindestens die durchschnittliche Arbeitszeit bekannt sein müsste.


    „Daran zu kritisieren, dass diese Zahl nicht zeigt, welche Produkte und Gebrauchswerte hergestellt wurden, ist ziemlich lächerlich.“


    Das sehe ich anders. Denn was VWLer und Bürger von der Aussage dieser Zahl halten und ideologisch hineindeuten, ist offenzulegen und zu kritisieren. Das macht übrigens der verlinkte Text – obgleich ein paar wesentliche Aspekte fehlen.

    Es sollte nun deutlich geworden sein, was ich damit meine, dass diese Zahl wie manch andere über rationelle Qualitäten und Quantitäten hinwegsieht.

    Ich denke meinen Punkt zum Sozialprodukt habe ich schon recht ausführlich dargestellt. Ich wollte jedenfalls gerade deshalb einem neuen Thread öffnen, weil ich auch mehr Neues zu diesem Thema als zu dem Thema deines Posts schreiben wollte.

  • nikotin

    Ich finde deinen Gedanken wenig nachvollziehbar. Du behauptest ein Text und die mitgeteilten Gedanken seien "Schrott" und sowieso "befremdlich", bevor du überhaupt den Inhalt des Textes registriert hast.

    Ich lese halt keine offensichtliche Anti-Sovjet Propaganda. Dafür ist mir meine Zeit zu schade.

  • nikotin

    Jo, ich habe nichts dagegen einzuwenden, wenn du Dinge nicht lesen willst, weil du weißt welche Grundposition dort vertreten wird und deine Zeit für anderes aufwenden willst.

    Aber Aufsätze bestehen meist aus mehr als die immer gleiche Grundposition, weshalb ich es unsachlich finde, unbekannte Texte als Schrott, damit wohl von vornherein als falsch und unsinnig, zu bezeichnen.

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