Verbesserungsvorschläge für die Junge Welt

  • Ich bin ein großer Fan der JW und ich denke, dass es kein besseres Medium im deutschsprachigen Raum gibt.

    Meiner Meinung nach bildet die JW ein wertvolles Instrument, um den Werktätigen kommunistische Gedanken näher zu bringen.

    Gerade weil ich von dieser Zeitung überzeugt bin, habe ich auch einige Verbesserungsvorschläge:


    - Streicht den Sportteil und die Kochrezepte. Im Zeitalter des Internets sind diese Rubriken total nutzlos geworden. Die Leute kaufen diese Zeitung nicht als "Zeitung" im früheren Sinne, sondern als ideologischen Kompass. D.h. der Schwerpunkt muss auf Politik, Geschichte, Theorie, Gesellschaft und Kultur gelegt werden. Manche Leser brauchen

    mal ein Feuilleton. Ich persönlich finde diese Artikel unnötig, aber vielleicht ist etwas "Unterhaltung" nicht verkehrt.


    - Der Verlag versucht momentan neben der JW die Kulturzeitschrift "Melodie u. Rhythmus" herauszubringen. Streicht dieses Projekt komplett. Stattdessen sollen Artikel über Kultur in die JW eingebettet werden. Vielleicht auch als Beilage.


    Mit diesen Einsparungen lässt sich vielleicht folgendes finanzieren:


    - Baut den Youtube-Bereich aus. Wenn ihr junge Menschen erreichen wollt, dann muss das über das Internet geschehen. Ich selbst bin Baujahr 93, keiner in meiner Altersgruppe kauft Zeitungen. Steigt aber nicht komplett auf online um. Die Zeitung selbst ist ein hervorragender Werbeträger (und alte Leute bevorzugen Papier).


    -Mehr Werbung! Die Verteilaktion am 1. Mai finde ich sehr gut, aber viel zu wenig. Unterschätzt die Macht der Werbung nicht.


    Jo, soviel zu meinen Ideen. Vielleicht liest hier ja jemand von der JW mit.

  • Hallo nikotin,


    Ich bin ein großer Fan der JW und ich denke, dass es kein besseres Medium im deutschsprachigen Raum gibt.

    Meiner Meinung nach bildet die JW ein wertvolles Instrument, um den Werktätigen kommunistische Gedanken näher zu bringen.

    das sehe ich auch so.


    Deinem Vorschlag, dass sich der "Verlag 8.Mai" auf die Ausgabe und weitere Verbreitung der Tageszeitung "junge Welt" konzentrieren soll, kann ich auch etwas abgewinnen.


    Viele Grüße,

    basal

  • Ich möchte meine Kritik um einen weiteren Punkt ergänzen:


    Seht euch mal diese "Nachricht" hier an:

    https://www.jungewelt.de/artik…werk-panini-sammlung.html


    Solche kleinen Beiträge gibt es jedes mal in der jW. Warum nur? Irgendjemand muss tatsächlich Zeit und Mühe (und damit Geld) aufbringen, um einen solch unnötigen Beitrag zu schreiben. Auf so einen Quatsch sollte man wirklich verzichten. Leute, nutzt eure Energie für etwas Sinnvolles oder macht einfach früher Feierabend. Ihr müsst die Zeitung nicht mit solch einem geistlosen Müll aufblähen. Lieber weniger, aber besser.

  • Hallo Nikotin,

    Mach am besten hier im Forum deinen eigenen Blog auf. Dann kannst dort solche persönlich gehaltenen Statements posten.

    Oder was können wir darüber diskutieren??:?:

  • Hallo Wal,

    ja Ok, dann werde ich hier einen Blog öffnen.

    Aber im Grunde kann man über meiner letzten Beitrag genauso diskutieren, wie über jede andere Sache auch, oder?

    Ich meine, was macht es für einen Unterschied, wenn wir beispielsweise über das Programm von linken Parteien sprechen oder über die Struktur einer linken Zeitung?


    Vielleicht hat ja jemand eine Erklärung dafür, warum in der jW solche absurden Beiträge veröffentlicht werden. Ich meine das wirklich ernst und es regt micht auf, weil ich es nicht verstehe.


    Liebe Grüße


    nikotin

  • Meine Antwort ist: Es gibt nirgends auf der Welt Einhundert Prozent.

    Auch deine geliebte Zeitung ist nicht 100 % kommunistisch.

    Wer einhundert Prozent will, der will das Unmögliche und scheitert.

    Gruß Wal


    P.S. Mir missfällt übrigens an der "Jungen Welt" sehr viel mehr als dir.

    Mir missfällt an der Jungen Welt, dass 90 Prozent ihrer Texte sich mit dem Tun und den Absichten von Staatspersonal in aller Welt beschäftigt und nur rund 10 Prozent der Texte befasst sich mit dem Leid und dem Handeln der Lohnabhängigen in der Welt.

    Die Junge Welt stellt Tag für Tag Staat und Kapital als aktiv und stark hin und die Lohnabhängigen als passiv und schwach.

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