AfD-Hasspostings und Angriffe auf Flüchtlinge

  • Die Daten, die K. Müller und C. Schwarz von der Universität Warwick gesammelt haben, legen einen Zusammenhang zwischen Hass-Postings gegen Migranten auf den Facbook-Seiten der AfD und tätlichen Angriffen gegen Flüchtlinge und Flüchtlingseinrichtungen in Deutschland nahe:

    Auf jeweils vier zusätzliche Hass-Postings auf der AfD-Facebookseite folgte in den Jahren 2015 und 2016 ein weiterer Angriff auf Flüchtlinge oder Flüchtlingseinrichtungen.




    “Our findings suggest that social media has not only become a fertile soil for the spread of hateful ideas but also motivates real-life action.”



    Übrigens haben Müller/Schwarz vergleichbare Daten auch in den USA erhoben. Die führten zu einem vergleichbaren Ergebnis.


    https://warwick.ac.uk/fac/soc/…z/fanning-flames-hate.pdf

  • Hallo,


    interessant wäre in diesem Sinne der Zusammenhang der Berichterstattung der Systemmedien in Dtl. und Übergriffe auf Deutsche durch Antifa. In den USA sollte man untersuchen, ob ein solcher Zusammenhang zwischen der Berichterstattung der dortigen Systemmedien und Übergriffe auf weiße US-Bürger durch Black Life Matters und die dortige Antifa besteht.


    Gruß Wanderer

  • Hallo nikotin,


    Antifa bezeichnet häufig alle ihre Angriffsziele als Nazis. Das heißt nicht dass dies auch Nazis sind. Ferner haben auch Naionalsozialisten ein Recht auf Meinungsäußerung ohne physisch angegriffen zu werden.


    Gruß Wanderer

  • Hallo Nikontin,

    mach mal halblang und lege dich hier nicht persönlich mit anderen Leuten an.


    Niemand von uns will in einem Land leben, in dem es Prügelstrafe gibt.

    Wenn du meinst, Nazis müssten verprügelt werden, dann schaffst du Verhältnisse, in denen Prügelstrafe herrscht.

    Da hast du mich auch als klaren Gegner!


    Gruß Wal

  • Aber Wal, wie soll denn Revolution ohne Gewalt funktionieren? Ich persönlich habe auch keine Lust auf Gewalt, aber leider geht es nicht anders in dieser Welt.

    Oder sehe ich das falsch?

  • Sofort und von vorneherein nach Waffen zu schreien, ist ein Zeichen von Schwäche.

    Waffen vervielfachen die Macht von Einzelnen oder von einer Minderheit. Da die Herrschenden nur eine Minderheit sind, müssen sie ihre Macht letztlich auf Waffen stützen.

    Unter den radikalen Linken predigen bevorzugt Gruppen einen "bewaffneten Kampf", die keine Chance auf die Gewinnung der Mehrheit sehen. Mit Waffen werden dann notwendig autoritäre Lösungen geschaffen, die sich auch gegen die Mehrheit richten.

    Wem außer Waffengewalt nichts einfällt, der hat keine Chance auf eine soziale Revolution, die von einer Mehrheit getragen wird.

    Gegen wen oder was richtet sich denn eine soziale Revolution?

    Eine soziale Revolution richtet sich gegen wirtschaftliche und staatliche Machthaber.

    Ob das mit oder ohne Gewalt geht, hängt ganz von Kräfteverhältnissen ab, über die wir heute nur spekulieren können.

    Hier hatte ich mal aufgzeigt, wie eine soziale Revolution (weitgehend) ohne Waffen ablaufen könnte.


    Zweite Frage:

    Sind Mitglieder der NPD oder der AfD wirtschaftliche oder staatliche Machthaber?

    Keineswegs. Sie sind vielleicht Helfershelfer der Machthaber, aber selbst haben sie keine wirkliche Macht.


    Mao meinte: Es gebe zwei Arten von Widersprüchen. Die Widersprüche zwischen uns und dem Klassengegner und die Widersprüche im Volk.

    Diese beiden Widersprüche gilt es zu unterscheiden. Selbst bei den Widersprüchen zwischen uns und dem Klassengegner schlagen nicht beide Seiten ständig aufeinander ein. Auch da gibt es Kompromisse und Zwischenlösungen (Lohnvereinbarungen, Arbeitszeitregelungen, Verbot von Kernkraft, Verbot von Diesel-PKWs etc.)


    Erst recht und grundsätzlich müssen wir aber bei den Widersprüchen im Volke auf gewaltlose Mittel setzen.


    Gruß Wal

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