Verteilung des Reichtums in der Welt

  • Die Credit Suisse stellt jährlich einen „Global Wealth Report“ zusammen, um herauszufinden, wo man den Leuten Geld aus der Tasche ziehen kann. Sie zählt dabei zusammen, wie viele „Assets“ (Wertgegenstände wie Häuser, Autos, Möbel etc.), aber auch Geld und Wertpapiere die Leute haben, und zieht von diesem Vermögen die Schulden der Leute ab.


    Die zusammengestellten Daten ergeben aus Sicht der Credit Suisse eine stabile und harmonische Pyramide: Unten sind viele Leute wenig Reichtum, oben sind wenig Leute mit mehr Reichtum.




    Füttert man die Daten der Credit Suisse in eine skalengerechte Grafik, wird die tatsächliche Verteilung von Armut und Reichtum in der Welt erst sichtbar. In der Breite der Balken ist die Menge der Erwachsenen aufgetragen, die zu der jeweiligen Einkommensklasse gehören. Die Höhe der Balken zeigt die Menge des Reichtums an, über den die jeweilige Einkommensklasse verfügt.

    Die Verteilung des Reichtums in der Welt entspricht keineswegs einer Pyramide, sondern viel eher einem Sendemast mit einem breiten, aber dünnen Fundament. Das sind die ganz Armen. Darauf erhebt sich ein kleiner Sockel. Das ist die „globale Mittelklasse“.

    Dann kommt ein schmalen Turm mit den Reichen der Welt und darüber erhebt sich eine lange, dünne Stange: das sind die 36 Millionen Superreichen, denen fast 50 Prozent des Reichtums in der Welt gehört.


    Wal Buchenberg, 04.12.2017


    Siehe auch:



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