Erwerbstätigenrate

  • Die Erwerbstätigenrate oder Beschäftigungsquote zeigt den Anteil der Erwerbstätigen an der Gesamtbevölkerung – oder wie in der folgenden Grafik der Anteil der Erwerbstätigen an einer bestimmten Altersgruppe (hier: 25-54jährige).




    Die Kapitalisten wünschen sich einen möglichst hohe Rate. Je mehr Menschen einer Lohnarbeit nachgehen, desto größer ist die Masse des Mehrwerts, den die Kapitalistenklasse einheimst.

    Zur Erwerbstätigkeit zählt natürlich auch die Tätigkeit der kleinen und großen Kapitalisten. Die machen aber nur rund 5% der Erwerbstätigen aus. Zu 95% zeigt die Beschäftigungsquote den Umfang, den die Lohnarbeit in der jeweiligen Altersgruppe erreicht.

    Natürlich werden Tätigkeiten, die nicht entlohnt werden, wie Ehrenamt, Hausarbeit etc. nicht zur Erwerbstätigenquote gezählt. Diese Tätigkeiten „erwerben“ nicht und bringen den Kapitalisten auch keinen Profit.

    Die Frauenerwerbsquote liegt (nicht nur in den USA) deutlich unter der Männererwerbsquote. Hier sehen Kapitalisten „Verbesserungsbedarf“.

    Wenn die Erwerbstätigenrate – wie in den USA – fällt, dann ist das in der Regel ein Resultat der Deindustrialisierung. In den kapitalistischen Kernzonen ist die Arbeitsproduktivität so hoch entwickelt, dass immer mehr Arbeitskraft überflüssig wird.


    Siehe auch:



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