Feminismus- Männer sind Vergewaltiger

  • Die Marxistin Susanne Martin über Feminismus


    "In der Welt herrscht ein Prinzip. Dieses Prinzip heißt Unterdrückung der Frau. Dazu gehört: Frauen werden vergewaltigt, Frauenarbeit ist schlecht bezahlt.


    Im Islam gibt es einen Schleierzwang. Im Mittelalter gab es Hexenverbrennungen. In der Werbung wird die Frau als Lustobjekt missbraucht. Auch in der deutschen Sprache gibt es Unterdrückung der Frau. Da gibt es das Theater um das Wörtchen „man“, bei dem man immer einen zweites „n“ dahinter schreiben muss, um nicht als Frauenfeind zu gelten: „Mann“.


    Unter all dem steht die Summe: Unterdrückung der Frau. Wer dieses Fazit zieht, will nicht wissen, welches Interesse einer Frau in welchem Verhältnis aus welchem Grund geschädigt und unterdrückt wird. Der will gar nicht wissen, wie man diese ständige Schädigungbeseitigenkann. Sonst müsste er sich darum kümmern, was der Grund des Schadensist. Man will nur noch feststellen, dass Frauen beschädigt werden, ihre Interessen verletzt werden. Dabei bleiben Feministen(FeministInnen?)stehen.



    Es herrscht eben der Zweck, Frauen zu unterdrücken. Dass Frauenunterdückungvor allem ein Mittel für den Zweck des Profits ist, wie überhaupt jede Unterdrückung- ja, auch die des Mannes- das leuchtet den Feministen nicht ein. Das Phänomen wird zur Erklärung der Ursachen gebraucht. Dabei ist Unterdrückung überhaupt kein Zweck, sondern ein Mittel. Die Wirkung der Unterdrückung wird als Zweck angegeben.
    Vergewaltigung kann man laut Feministen kaum von einem Liebesleben unterscheiden.
    Wo ist denn da die Gewalt, wenn der Sex beiden gefällt?


    Die Frau, sagen Feministen, sei das Gegenbild zum Mann. Frauen sind hingebungsvoll und vergewaltigen nicht. Frauen neigen zur Einheit mit der Natur, statt zur Naturbeherrschung. Frauen wollen Harmonie, sie machen in Gefühl und Männer immer nur in Verstand. Harmonie mit der Welt ist ein beliebtes Ziel. Harmonie heißt, sich in Übereinstimmung mit der Umwelt zu befinden. Harmonie bekommt man aber nur, wenn man gar nichts will.


    Frauen sind hingebungsvoll.Im Gegensatz zum Mann. Wenn das wirklich so wäre, wenn sich Frauen immer nur hingeben würden, dann passt ein Mann doch gutdazu. Denn wem wollen Frauensich denn sonst hingeben?
    Die Frau als Lustobjekt. Dabei ist natürlich in dieser Rechnung kein Mann als Lustobjekt der Frau zu finden. Der Penis ist die Inkarnation von Vergewaltigung, wäre er sonst so lang? Seltsame Logik. Nur deshalb, weil man mit einem solchen Instrument vergewaltigen kann, muss man es noch lange nicht tun. Fazit:Naturbeherrschung, Wissenschaft, das Verhältnis Mann und Frau- über all das wird dasselbe behauptet. Männliche Gewalttätigkeit herrscht da. Pfui Teufel!"


    Das alles ist hier zu hören:

  • Hallo Wolf,
    ich weiß nicht, ob dieser Beitrag ernst gemeint ist. Falls er ernst gemeint sein sollte, dann haben diese Ansichten nichts mit Marx zu tun, aber mit einem platten Biologismus, der glaubt, dass alle Menschen, die ein bestimmtes Körperteil (Penis) haben, alle gleiche Eigenschaften aufweisen. Donald Trump ist nach eigener Einschätzung ein Vergewaltiger, nicht weil er einen Penis hat, sondern weil er ein prominenter und mächtiger Penisträger ist.
    Gruß Wal

  • Hallo Wal,


    Du hast möglicherweise den ironischen Unterton nicht verstanden. Welcher übrigens ständig gebrochen wird.
    Sonst stände da nicht


    "Dass Frauenunterdückung vor allem ein Mittel für den Zweck des Profits ist, wie überhaupt jede Unterdrückung- ja, auch die des Mannes- das leuchtet den Feministen nicht ein. Das Phänomen wird zur Erklärung der Ursachen gebraucht. Dabei ist Unterdrückung überhaupt kein Zweck, sondern ein Mittel. Die Wirkung der Unterdrückung wird als Zweck angegeben."


    Klingt reichlich ernsthaft, oder? Einen schönen Frühlingstag Dir.

  • Hallo Wal,


    Du hast möglicherweise den ironischen Unterton nicht verstanden.

    Hallo Wolf,
    Ironie: "Dabei behauptet der Sprecher etwas, das seiner wahren Einstellung oder Überzeugung nicht entspricht, diese jedoch für ein bestimmtes Publikum ganz oder teilweise durchscheinen lässt."


    Ironie taugt nicht für sachliche Klärung.


    1. Ironie richtet sich an ein bestimmtes, begrenztes Insiderpublikum, das die Ironie durchschauen soll/kann, während alle anderen Adressaten vom Verständnis ausgeschlossen sind. Ironie funktioniert nicht bei strömungsübergreifenden Adressaten.


    2. Ironie ist polarisierend. Sie dient nicht zur sachlichen Klärung, sondern dazu sich von bestimmten Haltungen und den Personen zu distanzieren, die diese Haltung vertreten. Ironie ist die elitäre Form von Polemik.


    Ironie taugt nicht für dieses Forum.
    Gruß Wal

  • Hallo Wal,


    mag ja sein, dass Deine Auffassung von Ironie eine andere als meine ist.
    Wie wäre es jedoch, wenn Du Dich mit dem Inhalt meines Beitrags beschäftigst- was hältst Du vom Feminismus?

  • Hallo Wolf,
    meine Auffassung von Ironie stimmt mit der von Wikipedia verbreiteten überein.
    Zu dem Inhalt "deines" Beitrages habe ich mich oben inhaltlich geäußert.


    Ansonsten: Ich teile die Ziele der Frauenemanzipation, aber nicht alle Begründungen, die für diese Zielsetzung vorgebracht werden.


    Aber: Was soll es bringen, wenn wir zwei Männer uns über Frauenemanzipation auslassen? Ich sehe da wenig Nutzen.


    Gruß Wal

  • Hallo Wal,


    Du wirst bemerkt haben, dass es in meinem Beitrag darum geht, Feminismus als Ablenkung vom eigentlichen Problem- Unterdrückung BEIDER Geschlechter- einzustufen. Und darum ging es auch Marx immer. Er hat sich eben nicht um "die Frauenfrage" oder "Emanzipation" geschert. Vielmehr steht schon im kommunistischen Manifest:


    „Ein Teil der Bourgeoisie wünscht den sozialen Mißständen abzuhelfen, um den Bestand der bürgerlichen Gesellschaft zu sichern.
    Es gehören hierher: Ökonomisten, Philantrophen, Humanitäre, Verbesserer der Lage der arbeitenden Klassen, Wohltätigkeitsorganisierer, Abschaffer der Tierquälerei, Mäßigkeitsvereinsstifter, Winkelreformer der buntscheckigsten Art. Und auch zu ganzen Systemen ist dieser Bourgeoissozialismus ausgearbeitet worden.“


    Es ist übrigens kein Wunder, dass eine Marxistin disen Vortrag über Feminismus hielt.
    Eine von der MG (Marxistische Gruppe), jetzt Gegenstandpunkt. Siehe auch gegenstandpunkt.com


    "Ironie" ist ein extra Thema. Mich wundert, dass Du Dich auf wiki beziehst und nicht auf Marx, der übrigens dieses Mittel gern verwendete, um gegen bürgerliche Ideologien zu kämpfen.


    Beste Grüße- Wolf

  • Hallo Wal,


    Du wirst bemerkt haben, dass es in meinem Beitrag darum geht, Feminismus als Ablenkung vom eigentlichen Problem- Unterdrückung BEIDER Geschlechter- einzustufen.

    Ich denke, was das "eigentliche Problem" ist, darüber gibt es viele unterschiedliche Meinungen. Wenn Marxisten unter sich sind, mögen sie sich über das "eigentliche Problem" einig und im klaren sein. Wenn man "gemischtes Publikum" vor sich hat - und das hat man im Internet immer -, dann ist man für solche weitreichenden Aussagen, was das "eigentliche Problem" sei, auch den Beweis schuldig. Davon ist dieser obige Text meilenweit entfernt.

    "Ironie" ist ein extra Thema. Mich wundert, dass Du Dich auf wiki beziehst und nicht auf Marx...

    Mich wundert, wie man zur Klärung allgemeinsprachlicher Begriffe wie dem Fremdwort "Ironie" sich auf Marx beziehen will. Das Fachgebiet, mit dem Marx sich vor allem befasste, war die politische Ökonomie, nicht der allgemeine Sprachgebrauch. Wo es um Begrifflichkeiten der politischen Ökonomie geht, versuche ich nach bestem Wissen und Gewissen "Marx treu" zu bleiben. Da ich möglichst von allen (deutschsprachigen) Menschen verstanden werden will, benutzte ich allerdings die Wortbedeutungen der Allgemeinsprache so, wie sie allgemein verwendet werden. Wikipedia ist da eine Adresse, der Duden wäre eine andere. Der Duden bezeichnet Ironie als feiner, verdeckter Spott.


    Also nochmals: Ironie ist eine elitäre Form der Polemik. Polemik wendet man dort an, wo sachliche Diskussion versagt hat oder versagen muss. Das Marx-Forum versucht gerade Diskussionen quer über politische Unterschiede hinweg anzustoßen und möglich zu machen. Mit Polemik wird genau das zerstört. In diesem Forum ist Polemik und Ironie ein Eingeständnis des eigenen kommunikativen Versagens.
    Wenn Marxisten gegen Feministen polemisieren, dann können und müssen sie ebenso gegen Veganer, Vegetarier, Tierschützer, Umweltschützer, Gewerkschaftler, Anarchisten und alle Bewegungs- wie Staatslinken polemisieren. All das ist "Ablenkung vom eigentlichen Problem".
    Die Anhängern der Marxistischen Gruppe/Gegenstandpunkt sehen ihre Aufgabe genau darin, alle "Ablenkungen vom eigentlichen Problem" zu bekämpfen. Ich sehe meine Aufgabe anders.
    Mir sind mögliche Übereinstimmungen und Gemeinsamkeiten bei den sozialen und politischen Zielen wichtiger als ein fruchtloser Streit über weltanschauliche Fragen. Und was unser "eigentliches Problem" sei, ist eine weltanschauliche Frage. Anderen Menschen mit "feinem, verdeckten Spott" unter die Nase zu reiben, dass sie meine Weltanschauung nicht teilen, ist Onanie. (Das meine ich ganz ernst, ganz ohne Spott und Ironie.)


    Gruß Wal

  • Hallo Wal,


    wiederum beziehst Du Dich weniger auf das Thema Feminismus als auf Deine Verteidigung der eigenen Humorlosigkeit.
    Dein letzter Kommentar widmet dem Kampf gegen Ironie und Polemik eine ganze Suada, dagegen ist Dein Sachbezug zum Feminismus eine Randglosse.
    Mag ja sein, dass Dich die Enttäuschung über die Gesellschaft verbittert. Sei´s drum.


    Ich bleibe beim Thema- gerade deshalb, weil dies ein öffentliches Forum ist und nicht Deine oder meine Privatbühne.


    "Seit den Tagen der Suffragetten antwortete die Bewegung der Frauen auf die Rolle, welche Frauen im Kapitalismus spielen müssen, mit dem Ruf nach Gleichberechtigung. Nie wollten sie den Grund und Zweck bekämpfen oder auch nur wissen, warum und wofür ihnen die ungeliebte Frauenrolle abverlangt wurde: An Haus und Herd durch Kinderaufzucht gebunden, durch die Ehe über die Grenzen der Liebe hinaus an den Mann gekettet, ihm zu ehelichen Diensten verpflichtet und von seinem Eiinkommen abhängig, beim Geldverdienen von vornherein schlechter ausgebildet ("das Kind heiratet ja!"), schlechter bezahlt und als industrielle Reservearmee den Konjunkturen der Geschäfte ganz besonders ausgeliefert - das alles erschien dem Emanzipationsstreben der Frauen ein grundloses Unrecht speziell gegen sie; eine relative Schlechterstellung gegenüber den Männern, der sie den erzbürgerlichen Spruch von der Gleichbehandlung entgegensetzten. Sie hatten keinerlei Kritik am kapitalistischen Getriebe außer der, das sie dabei nicht genauso mitmachen durften, wie die Mitglieder des anderen Geschlechts mußten: Sie klagten Chancen ein, die e s gab. Nur nicht für sie.
    Nie wollte ihnen auffallen, daß ihre Schlechterstellung Produkt der Gleichbehandlung nach den Maßstäben der gültigen Wirtschaftsordnung war und ist: Wo Löhne Kosten sind und der Arbeitgeber möglichst viel Leistung für wenig Geld sehen will, da sucht er sich seine knapp kalkulierten Leistungsträger - schon gleich bei übervollem Arbeitsmarkt - nach extrem kleinlichen Maßstäben aus. Die wirkliche, oder auch bloß mögliche Einschränkung des Zur-Verfügung-stehens, die das Kinderkriegen (samt staatlichem Mutterschutz) nun einmal für den Arbeitgeber bedeutet, schlägt als Konkurrenznachteil gegen die Bewerberin aus und muß von ihr durch lohnmäßige Sonderangebote so wie Extraleistung ausgeglichen werden."


    http://www.gegenstandpunkt.com/msz/html/88/88_10/frau.htm

  • Hallo Wal,


    Dein letzter Kommentar widmet dem Kampf gegen Ironie und Polemik eine ganze Suada, dagegen ist Dein Sachbezug zum Feminismus eine Randglosse.


    Hallo Wolf,
    Schon einmal habe ich darauf hingewiesen, dass ich mich nicht qualifiziert sehe, über Feminismus zu diskutieren. Ich habe ein durchaus praktisches Interessen an der Frauenemanzipation, aber kein theoretisches Interesse am Feminismus.


    Mag ja sein, dass Dich die Enttäuschung über die Gesellschaft verbittert. Sei´s drum.

    Wenn mich etwas verbittert, dann ist es nicht die "Enttäuschung über die Gesellschaft" - wer hier im Forum liest, der weiß, dass ich mir keine falschen Hoffnungen "über die Gesellschaft" mache. Was mich nicht verbittert, aber erbittert, ist (d)ein linker Diskussionsstil, der nicht ohne persönliche Verächtlichmachung des Gegenübers auskommt.



    "Seit den Tagen der Suffragetten antwortete die Bewegung der Frauen auf die Rolle, welche Frauen im Kapitalismus spielen müssen, mit dem Ruf nach Gleichberechtigung. Nie wollten sie den Grund und Zweck bekämpfen oder auch nur wissen, warum und wofür ihnen die ungeliebte Frauenrolle abverlangt wurde: ...
    Sie hatten keinerlei Kritik am kapitalistischen Getriebe ...


    Was den Frauen hier vorgeworfen wird, ist, dass sie keine Kommunisten sind. Das ist der ganze Vorwurf. Und dieser Vorwurf ist lächerlich.
    Der Frauenbewegung wird vorgeworfen, dass sie ein Protestbewegung ist, deren Ziele innerkapitalistisch bleiben.
    Ich denke, diesen Vorwurf muss man nicht an die Frauenbewegung richten, sondern an uns und an die kommunistische Bewegung, die wir es nicht verstanden haben und nicht in der Lage waren, den Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Frauenunterdrückung so zu erklären und sichtbar zu machen, dass das von den aktiven Frauen akzeptiert und übernommen würde.


    Zum Zweiten gibt es außer der Frauenbewegung viele Bewegungen, die sich an innerkapitalistischen Problemen und Schwierigkeiten reiben, und natürlich erst einmal nach Lösungen innerhalb des Kapitalismus suchen:
    Das sind die HartzIVer, die Arbeitslosen, die Niedriglöhner, die Minijobber, die Leiharbeiter, die Zeitarbeiter, die Behinderten, die Ausländer, die Immigranten, die Schwulen, die Schüler, die Lehrlinge, die Studenten, die Knastis usw. usf. Und in fast all diesen Kategorien ist der Druck auf Frauen noch größer als auf die Männer.
    Wenn alle diese Unterdrückten nur halb so viel Lärm und Wellen machen würden wie die Frauenbewegung seit 1968 gemacht hat, dann kämen die kapitalistischen Verhältnisse viel schneller ans Tanzen und wir Kommunisten hätten es leichter, den kapitalistischen Zusammenhang all dieser Teilbewegungen zu erklären und diese Bewegungen zu verbinden.


    „Aber innerhalb der bürgerlichen, auf dem Tauschwert beruhenden Gesellschaft, erzeugen sich sowohl Verkehrs- als Produktionsverhältnisse, die ebenso viel Minen sind, um sie zu sprengen. (Eine Masse gegensätzlicher Formen der gesellschaftlichen Einheit, deren gegensätzlicher Charakter jedoch nie durch stille Metamorphose zu sprengen ist. ...)“ K. Marx, Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie, 77.


    "Mit einem Wort, die Kommunisten unterstützen überall jede revolutionäre Bewegung gegen die bestehenden gesellschaftlichen und politischen Zustände. In allen diesen Bewegungen heben sie die Eigentumsfrage, welche mehr oder minder entwickelte Form sie auch angenommen haben möge, als die Grundfrage der Bewegung hervor.“ K. Marx, Kommunistisches Manifest, MEW 4, 492.


    Beim GSP liest sich dieser Gedanke aus dem Kommunistischen Manifest so: "Wir die GSPler verspotten und kritisieren überall jede spontane Bewegung gegen die bestehenden und politischen Zustände, weil all diese Bewegungen nicht die Eigentumsfrage als Grundfrage der Bewegung hervorheben."


    Die Frauenbewegung ist im Kern eine revolutionäre Bewegung, weil ihre Ziele tatsächlich dem Kapitalismus widersprechen. Der Kapitalismus kann nicht funktionieren ohne vielfältige und vielseitige Unterdrückung. Hätten alle Lohnabhängigen gleichen Lohn, gleiche Rechte, gleiche Arbeitszeit und gleiche Behandlung, dann wäre ihre gemeinsame Klassenlage ganz durchsichtig und leicht durchschaubar.
    Der Kapitalismus kann nur überleben, indem die herrschende Klasse einzelne Teile der Lohnabhängigen besonders unterdrückt und andere Teile bevorzugt und privilegiert.
    Gegenüber der herrschenden Klasse "Gleichbehandlung" zu fordern, mag subjektiv illusionär sein, tatsächlich ist diese Forderung eine Mine, die dazu beiträgt, die kapitalistische Unterdrückung zu sprengen.


    Gruß Wal

  • KarlMarx, „Lohn, Preis und Profit“:


    „...daverschiedne Arten Arbeitskraft verschiedne Werte haben oderverschiedne Arbeitsquanta zu ihrer Produktion erheischen, so müssensie auf demArbeitsmarkt verschiedne Preise erzielen. Nach gleicheroder gar gerechter Entlohnung aufBasis des Lohnsystems rufen, ist dasselbe, wie auf Basis des Systemsder Sklaverei nach Freiheitzu rufen. Was ihr fürrecht oder gerecht erachtet, steht nicht in Frage. Die Frage ist: Wasist bei einem gegebenenProduktionssystem notwendig und unvermeidlich?“

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