Pro Opelaner ein Kaufpreis von 35.000 Euro.

  • Peugeot kauft Opel für ein Appel und ein Ei.
    Als VW Porsche mit damals 18.000 Lohnarbeitern übernahm, legte VW 14 Milliarden Euro auf den Tisch. Als Fiat Chrysler kaufte, waren rund 6 Milliarden Euro im Gespräch. Opel ist der Muttergesellschaft GM gerade mal 1,3 Milliarden Euro wert.
    Wurde einer der 38.000 „Opelaner“ vorher gefragt?
    Im Alltag des kapitalistischen Arbeitslebens ist die Arbeitsfähigkeit des Lohnabhängigen eine Ware. Sobald ganze Firmen ihren Besitzer wechseln, werden die Lohnarbeiter selbst zu Waren. Pro Lohnarbeiter bei Opel haben die Peugeot-Oberen nicht einmal 35.000 Euro Kaufpreis gezahlt. Fußballer sind um einiges mehr wert als die Ingenieure und Metallarbeiter von Opel.
    Die Peugeot-Manager sagen, sie wollten durch den Kauf von Opel 6 Prozent mehr Marktanteile gewinnen. Das ist nur die halbe Wahrheit. Ja, sie wollen die Marktanteile von Opel, aber sie wollen diese Marktanteile mit Profit erwirtschaften. Auf diesem Ziel sind ihnen hoch bezahlte Lohnarbeiter ebenso im Weg, wie "überflüssige" Lohnarbeiter.
    Die Bundesregierung und drei Landesregierungen mit Opelstandorten haben den Verkauf der 38.000 begrüßt. Die Gewerkschaftsführer haben still gehalten. Sie haben Opel wie eine heiße Kartoffel fallen lassen. Man kann Schlimmes für die Opelaner befürchten.

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